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Fotoshooting mit Mario Schmitt

Fotos von Mario Schmitt www.marioschmitt.com

CD

Introducing Triority ist die erste CD des Piano Trios Triority. Gegründet während ihrer Zeit als Musikstudenten, sind Triority nun seit 6 Jahren mit etwa 20-30 Auftritten pro Jahr in vielen verschiedenen Bundesländern, auf Bühnen aller Art vertreten. Diese CD gibt Einblicke in ihre jahrelange innige musikalische Zusammenarbeit. Auf der CD zu hören sind 8 klassische Jazz Stücke, allesamt in gewohnter Triority-Art: Traditionell im Ansatz, modern im Arrangement, mit viel Swing und kraftvollen Momenten.

1. All of me
2. St. Thomas
3. Stella by Starlight
4. Humpty Dumpty
5. My one and only love
6. Question and Answer
7. The Sidewinder
8. Have you met Miss Jones

www.triority.de

www.facebook.de/triority

ZEITUNGSREZENSIONEN

Jazz für die Seele am Sommerabend

Günter Roth, Mainpost, Juli 2018

Das Jazzensemble „Triority” aus Würzburg bot in der ehemaligen Arnsteiner Synagoge Jazz vom Feinsten. Foto: Günter Roth Gleich nach dem ersten Stück „All of me“ gab es Beifall und Bravo-Rufe für die drei jungen Herren des Jazz-Ensembles „Triority“, die trotz der drückenden Sommerhitze mit hoher Musikalität eine leichte, angenehme Stimmung in der Alten Synagoge von Arnstein zauberten. Mainstream Jazz steht für das Trio mit Frank Adelt am Klavier, Janosch Korell am Kontrabass und Maximilian Ludwig am Schlagzeug im Mittelpunkt und hier spielen die drei gekonnt und abwechslungsreich mit klassischen und traditionellen Jazzelementen. Sie lassen es swingen, wie bei dem Stück „Have You Met Miss Jones“, leidenschaftlich in karibischen Rhythmen tanzen (St. Thomas) oder beim lebhaften „Humpty Dumpty“ pure Lebensfreude verbreiten. Das Trio, das sich während des Studiums in Würzburg kennengelernt hat, überzeugt durch perfektes Zusammenspiel und eindrucksvolle Improvisation. Vor allem aber durch die Hingabe, die Leidenschaft, die sie in ihrer Musik transportieren und an ihre Zuhörer weitergeben. Wenn zum Beispiel Frank Adelt am Flügel bei der Ballade „My One And Only Love“ scheinbar in den Tasten seines Instruments versinkt und offensichtlich eins wird mit seinem Klavier, bleibt das nicht unbemerkt vom Publikum. Mit manchmal ganz speziellen Bassläufen und Klängen wie bei „Beautiful Love“ steht ihm Janosch Korell am Kontrabass in nichts nach und Maximilian Ludwig, der dritte im Bunde, reißt die Gäste mit fetzigen Drum-Soli wie bei „Humpty Dumpty“ fast von den Sitzen und bekommt dafür begeisterten Applaus. Nach anderthalb Stunden scheint es, als bildeten die Musiker, die Instrumente und die gut zwei Dutzend Zuhörer eine gemeinsame swingende Einheit. „Wenn die Kunst ruft, sind die Arnsteiner am Start!“ Das Eingangskompliment des Pianisten Adelt wäre eigentlich nur eine platte Schmeichelei. Doch die Qualität der in diesem Jahr in der Synagoge angebotenen Musikleckerbissen war in der Tat beachtlich hoch und das Publikum nahm dieses auch sehr gerne an. Aus den bisherigen Geheimtipps könnte nach und nach ein anerkannter Treffpunkt der regionalen Kunstfreunde werden.

Jazz für die Seele

Marita Pletter, PNP, August 2018

Als die vielen Besucher sich von den Sitzen erhoben und auf dem schmalen Weg in die Pause gemacht hatten, den die Stuhlreihen im lang gestreckten Wintergarten der Spielbank freilassen, da meinte einer der Musiker: “Bleiben Sie uns treu.” Er hoffte, in launigem Tone, das Publikum vollzählig in 20 Minuten wiedersehen zu dürfen. Keine Sorge! Alle kamen gerne zurück. Denn sie waren wirklich brillant, die Mitglieder dieses Jazz-Ensembles “Triority”, wie der Name bereits vermuten lässt: eines dreiköpfigen Klangkörpers, drei junge Männer, die sich seit ihrer Studienzeit an der Musikhochschule Würzburg kennen und zusammen als kleine Jazz-Band, qualitativ ganz groß, ihre jeweiligen Instrumente zelebrieren: am Klavier Frank Adelt; am Kontrabass Janosch Korell; am Schlagzeug Maximilian Ludwig.
“Jazz für die Seele” titelte die sommerabendliche Veranstaltung der Kulturbühne. Ganz unprätentiös präsentierten sich die drei Herren und ihre Musik: verhalten im Habitus, im ganzen Auftritt. Da berührte offensichtlich die still lauschenden Besucher die leise Art, abseits jeder überflüssigen Geste, ohne jeden Firlefanz, wie die drei Musiker ihn zelebrierten: diesen sanften, ernsten Jazz, Musik von Chick Corea, von Charlie Parker, Richie Beirach und und. Der Titel des Abends “Jazz für die Seele” hätte wohl niemandem unter den Besuchern als übertrieben erscheinen dürfen. Neben dem musikalischen Können schienen jedenfalls dem Gefühl die drei Jazz-Instrumentalisten absolute Priorität eingeräumt zu haben.
Das Repertoire reicht vom klassischen Swing bis zu modernen Jazzstücken. “Für eine Reise durch die Geschichte des Jazz” stehe das Programm des Trios. Darüber hatte bereits zu Beginn des Abends, als Vertreterin der Spielbank, Ursula Gnan, die Gäste in Kenntnis gesetzt im Kontext ihrer Willkommensrede. Mit ebenso herzlichen Dankesworten und kleinen Gastgeschenken an die Musiker des “Triority” hatte sie zum Schluss das Ensemble verabschiedet – unter frenetischem Applaus des Publikums, das denn ab und an geradezu ergriffen schien, etwa in Anhörung des Stücks “My one and only love”, Ballade von Guy Wood; oder auch bewegt im Anschluss an die Zugabe: nämlich Charlie Parkers “Billies Bounce”. Von Charlie Parker auch komponiert: “My little Suede Shoes”. Die Füße in den Schuhen manch eines Konzertbesuchers konnte man wippen sehen, manch eine Schulter, mancher Kopf bewegte sich im Rhythmus. Melodien voller Melancholie betteten die extrovertierte Literatur des Jazz.

Poetische Akzente bei Jazzsession

Werra Rundschau, Juni 2017

Jazz für die Seele am Sommerabend

Jazz für die Seele

Poetische Akzente bei Jazzsession

Günter Roth, Mainpost, Juli 2018

Marita Pletter, PNP, August 2018

Werra Rundschau, Juni 2017

Das Jazzensemble „Triority” aus Würzburg bot in der ehemaligen Arnsteiner Synagoge Jazz vom Feinsten. Foto: Günter Roth Gleich nach dem ersten Stück „All of me“ gab es Beifall und Bravo-Rufe für die drei jungen Herren des Jazz-Ensembles „Triority“, die trotz der drückenden Sommerhitze mit hoher Musikalität eine leichte, angenehme Stimmung in der Alten Synagoge von Arnstein zauberten. Mainstream Jazz steht für das Trio mit Frank Adelt am Klavier, Janosch Korell am Kontrabass und Maximilian Ludwig am Schlagzeug im Mittelpunkt und hier spielen die drei gekonnt und abwechslungsreich mit klassischen und traditionellen Jazzelementen. Sie lassen es swingen, wie bei dem Stück „Have You Met Miss Jones“, leidenschaftlich in karibischen Rhythmen tanzen (St. Thomas) oder beim lebhaften „Humpty Dumpty“ pure Lebensfreude verbreiten. Das Trio, das sich während des Studiums in Würzburg kennengelernt hat, überzeugt durch perfektes Zusammenspiel und eindrucksvolle Improvisation. Vor allem aber durch die Hingabe, die Leidenschaft, die sie in ihrer Musik transportieren und an ihre Zuhörer weitergeben. Wenn zum Beispiel Frank Adelt am Flügel bei der Ballade „My One And Only Love“ scheinbar in den Tasten seines Instruments versinkt und offensichtlich eins wird mit seinem Klavier, bleibt das nicht unbemerkt vom Publikum. Mit manchmal ganz speziellen Bassläufen und Klängen wie bei „Beautiful Love“ steht ihm Janosch Korell am Kontrabass in nichts nach und Maximilian Ludwig, der dritte im Bunde, reißt die Gäste mit fetzigen Drum-Soli wie bei „Humpty Dumpty“ fast von den Sitzen und bekommt dafür begeisterten Applaus. Nach anderthalb Stunden scheint es, als bildeten die Musiker, die Instrumente und die gut zwei Dutzend Zuhörer eine gemeinsame swingende Einheit. „Wenn die Kunst ruft, sind die Arnsteiner am Start!“ Das Eingangskompliment des Pianisten Adelt wäre eigentlich nur eine platte Schmeichelei. Doch die Qualität der in diesem Jahr in der Synagoge angebotenen Musikleckerbissen war in der Tat beachtlich hoch und das Publikum nahm dieses auch sehr gerne an. Aus den bisherigen Geheimtipps könnte nach und nach ein anerkannter Treffpunkt der regionalen Kunstfreunde werden.

Als die vielen Besucher sich von den Sitzen erhoben und auf dem schmalen Weg in die Pause gemacht hatten, den die Stuhlreihen im lang gestreckten Wintergarten der Spielbank freilassen, da meinte einer der Musiker: “Bleiben Sie uns treu.” Er hoffte, in launigem Tone, das Publikum vollzählig in 20 Minuten wiedersehen zu dürfen. Keine Sorge! Alle kamen gerne zurück. Denn sie waren wirklich brillant, die Mitglieder dieses Jazz-Ensembles “Triority”, wie der Name bereits vermuten lässt: eines dreiköpfigen Klangkörpers, drei junge Männer, die sich seit ihrer Studienzeit an der Musikhochschule Würzburg kennen und zusammen als kleine Jazz-Band, qualitativ ganz groß, ihre jeweiligen Instrumente zelebrieren: am Klavier Frank Adelt; am Kontrabass Janosch Korell; am Schlagzeug Maximilian Ludwig.
“Jazz für die Seele” titelte die sommerabendliche Veranstaltung der Kulturbühne. Ganz unprätentiös präsentierten sich die drei Herren und ihre Musik: verhalten im Habitus, im ganzen Auftritt. Da berührte offensichtlich die still lauschenden Besucher die leise Art, abseits jeder überflüssigen Geste, ohne jeden Firlefanz, wie die drei Musiker ihn zelebrierten: diesen sanften, ernsten Jazz, Musik von Chick Corea, von Charlie Parker, Richie Beirach und und. Der Titel des Abends “Jazz für die Seele” hätte wohl niemandem unter den Besuchern als übertrieben erscheinen dürfen. Neben dem musikalischen Können schienen jedenfalls dem Gefühl die drei Jazz-Instrumentalisten absolute Priorität eingeräumt zu haben.
Das Repertoire reicht vom klassischen Swing bis zu modernen Jazzstücken. “Für eine Reise durch die Geschichte des Jazz” stehe das Programm des Trios. Darüber hatte bereits zu Beginn des Abends, als Vertreterin der Spielbank, Ursula Gnan, die Gäste in Kenntnis gesetzt im Kontext ihrer Willkommensrede. Mit ebenso herzlichen Dankesworten und kleinen Gastgeschenken an die Musiker des “Triority” hatte sie zum Schluss das Ensemble verabschiedet – unter frenetischem Applaus des Publikums, das denn ab und an geradezu ergriffen schien, etwa in Anhörung des Stücks “My one and only love”, Ballade von Guy Wood; oder auch bewegt im Anschluss an die Zugabe: nämlich Charlie Parkers “Billies Bounce”. Von Charlie Parker auch komponiert: “My little Suede Shoes”. Die Füße in den Schuhen manch eines Konzertbesuchers konnte man wippen sehen, manch eine Schulter, mancher Kopf bewegte sich im Rhythmus. Melodien voller Melancholie betteten die extrovertierte Literatur des Jazz.